Messesplitter - Whisky Spring 2026

(enthält nicht-bezahlte Werbung aufgrund Produktpräsentation)

Die Whisky Spring in Schwetzingen ist mein echter Einstieg in die Whiskymessen des Jahres. Die 0711 Spirits zähle ich nicht mit. Ich hab mir für den Besuch mal wieder den Sonntag ausgewählt. Nachdem, was ich über den Samstag gehört habe, sicherlich keine Fehlentscheidung. Mit der Deutschen Bahn lief tatsächlich alles glatt und ich war pünktlich, kurz nach Eröffnung, am Schwetzinger Schloss. 

Nach meiner obligatorischen Orientierungsrunde habe ich mich erst mal am Stand von Irish-Whiskeys festgesetzt. Dort gab es etwas Neues zu entdecken. Die Destillerie Copeland ist neu im Portfolio von Irish Whiskeys. Der 5 Jahre alte Single Malt ist komplett aus eigenem Spirit der Destillerie und erhielt ein Finish in einem Pinot Noir-Fass, das zuvor noch den eigenen Rum belegt war. Das gibt interessante Noten.

Auch bei Jason Stover aka Whisky Jason gab es Neuigkeiten. Die Kings County Distillery war mir bislang nur als Fasslieferant bekannt. Nun hatte ich den ersten Kontakt mit dem Whiskey selbst.

Sebastian Büssing hat mir neben einer Sonderabfüllung von Loch Lomond noch einen Blind-Dram eingeschenkt. Den Einfluss von Manuka-Honig konnte ich gar nicht 'überschmecken'. Das Pōkeno Single Cask lag tatsächlich in einem Manuka Honig Fass.

Auch Michel Reick hatte in seiner Best Dram interessante Sachen. Zwei davon habe ich probiert und mir hat tatsächlich der 'junge' Ardmore besser gefallen, als der 'volljährige' Tomatin, der aber auch sehr empfehlenswert ist. 

Einen längeren Aufenthalt hatte ich bei Kavalan. Mit dem Four Cask Matured 15 Jahre konnte ich die bislang älteste Batch-Abfüllung der Destillerie probieren. Auch die beiden rauchigen Abfüllungen aus der Peatist-Serie, einmal Ex-Bourbon und einmal Oloroso, waren interessant. Dem Aberargie Inaugural, den mir Thomas Plaue zwischendurch eingeschenkt hatte, muss ich definitiv auch nochmal eingehender widmen.

Whiskys von Ballindalloch hatte ich schon im Glas. Bei Bastian Denkler habe ich ein neues Single Cask probiert. Eine Ex-Bourbon-Abfüllung in Fassstärke. Die darauf folgende Abfüllung von Indri war wirklich außergewöhnlich. Die getorfte Ausgabe mit Reifung in einem Pineau des Charentes-Fass zeigt ein richtig schönes Aromenspiel. Für den Abschluss des Tages  habe ich einen 12 Jahre alten finch ausgesucht.

Natürlich habe ich mir auch ein paar Souvenirs mitgebracht. Eine der 240 Flaschen von dem Indri habe ich mir gesichert. Von dem Copeland hab ich Mareike die Restflasche abgeschwatzt. Zusätzlich habe ich ein paar Samples zu Whiskys aufgetrieben, die ich schon Zuhause stehen habe. Damit sind dann wieder ein paar Quick-Notes gesichert.

Es war wieder ein richtig toller Messetag, mit allem, was man braucht. Das wirkliche Gegenteil zu meiner letzten Messe in Stuttgart. Leider konnte ich nicht alle 43 Aussteller gebührend besuchen. Es war einfach zu viel geboten. Damit habe ich für die nächste Ausgabe der Whisky Spring schon eine Aufgabe. 

Vielen Dank an Joe Seidel und sein Team. Immer weiter so!

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