Quick-Notes - Jack's Pirate Whisky - Das gestohlene Schiff Part VI

(enthält nicht-bezahlte Werbung aufgrund Produktpräsentation)

Whisky, Lesestoff und ein Piratenschatz. Auf der Rückseite der Flasche ist ein Teil einer Kurzgeschichte gedruckt und im Flaschenverschluss ist eine Münze versteckt! Über den Whisky selbst ist nicht allzu viel zu finden. Die meisten Vermutungen gehen in Richtung eines Lagavulin. Auf einer Seite habe ich den Hinweis gefunden, dass anscheinend auf dem Backlabel einer Flasche für Japan zu lesen war, dass es sich um einen 10-jährigen Lagavulin handeln soll. Eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht. 

 

57,4 % Vol. - Single Malt Scotch Whisky - Fasstyp (k.A.) - NAS - Fass# 0637, 329 Flaschen - gefärbt (k.A.), kühlgefiltert (k.A.)

Auge: Dem Auge zeigt sich ein kräftiges, dunkles Gold. Beim Schwenken bewegt sich der Whisky fast ölig. Am Rand des recht dünnen Films an der Glaswand bilden sich zahlreiche feine Perlen, die sich langsam zu dicken Tropfen sammeln und sehr zögerlich als Legs nach unten fließen. 

 

Nase: Kräftiger süßer Rauch mit reifen Fruchtnoten und feinem Speck. Dazu gesellen sich mineralische Noten. Ganz im Hintergrund findet sich auch noch etwas Phenol. Ein wenig Honig und ein wenig Schokolade, ebenso zarte Vanillearomen.

 

Mund: Das erste, das mir auffällt, ist die weiche Cremigkeit, mit der er auf die Zunge fließt. Danach kommt deutlicher Lagerfeuerrauch. Eine Honigsüße zeigt sich. Eine Chilischärfe treibt die Aromen. Die mineralischen Noten sind wieder zu finden. Dazu kommen hier noch trockene Holzaromen.

 

Nachklang: Der lange Nachklang hält sowohl die Rauchnoten, als auch die Süße. Das verbleibende Mundgefühl ist eher trocken.

 

Fazit: Nachdem ich den Whisky verkostet habe, kann ich die Vermutung, dass es sich um einen Lagavulin handelt, durchaus nachvollziehen. Eine schöne Mischung aus Rauch und Süße, die mir sehr gut gefällt.

 

(Whiskybase

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