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Yamazaki ist die älteste Malt-Whisky-Brennerei Japans und Vorreiter der japanischen Whiskygeschichte. Dort arbeitete Masataka Taketsuru, der in Schottland das Whiskybrenner-Handwerk erlernt hatte. Mit seiner Arbeit legte er einen Grundstein für die japanische Whiskyindustrie. Den Yamazaki 12 kann man durchaus als Aushängeschild der Destillerie bezeichnen. Er durfte in drei Eichenarten reifen. Bei der Farbe wurde etwas nachgeholfen.
43 % Vol. - Japanese Single Malt Whisky - Bourbon-, Sherry- und Mizunara-Fässer - 12 Jahre - gefärbt, kühlgefiltert (k.A.)
Auge: Ein dunkles Rotgold bis zu einem kräftigen Bernstein. So zeigt sich der Whisky in der Farbe. Die Bewegung wirkt durchaus schwer, aber nicht ölig. Aus dem deutlichen Film an der Glaswand lösen sich zahlreiche, leicht ölige Legs.
Nase: Kräftige, dunkle Vanille- und Karamellaromen machen den Anfang. Überreife dunkle Früchte und ein wenig Orange folgen. Dann zeigen sich süß-würzige Holznoten, etwas Kakao und ganz zarte Lederaromen.
Mund: Im Mund kommen die würzigen Aromen deutlich kräftiger durch. Die süßen Karamell- und Fruchtnoten halten sich ein wenig zurück. Eine ganz leichte Schärfe kommt dazu. Malzige Aromen finden sich. Das Mundgefühl ist sehr angenehm.
Nachklang: Der Nachklang ist nur mäßig lang und getragen von einer harmonischen Mischung aus süß-würzigen Aromen.
Fazit: Eine durchaus überzeugende Vorstellung dieses japanischen Single Malts. Er zeigt sich überraschend reif und voll. Die Aromen sind sehr ausgewogen.


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