Messesplitter - Hall of Angel's Share 2023

Es war bereits das vierte Mal, dass ich dem Ruf der Engel nach Villingen-Schwenningen gefolgt bin. Dieses Jahr war wieder der Sonntag mein Messetag. Dafür hatte ich für den Montag extra Urlaub genommen. Da die Veranstaltung erst um 13:00 begann, musste ich nicht allzu früh losfahren. Nach einer ereignislosen Fahrt bin ich erst mal etwas essen gegangen. Man braucht ja eine gute Grundlage für den Whisky. Nach dem Essen ging es dann Richtung Neue Tonhalle, dem Veranstaltungsort. Dort bekam ich erst mal einen großen Schreck. Lisa Lauinger und eine Reihe Helfer waren dabei, den Außenbereich abzubauen. Ich dachte schon, ich hätte was verpasst und die Messe ist abgesagt bzw. früher beendet. Der Grund für die verfrühten Aufräumarbeiten war allerdings der Sturm, der die Zelte über den Vorplatz der Halle geblasen hat. Hier ein dickes Lob an den Veranstalter, der es geschafft hat, die Stände, einschließlich Essenszelt, in kürzester Zeit noch in der Halle unterzubringen und die Messe trotzdem pünktlich zu öffnen.

Zu Beginn der Messe mache ich immer erst einen Rundgang, um mir einen Überblick zu verschaffen. Nach diesem Orientierungsrundgang war mein erster Anlaufpunkt der Stand von Slyrs. Dort hab ich gezielt nach einem Whisky gefragt, nach dem Pendent zu dem Whisky, den ich mir beim Bloggertreffen bei Brigantia mitgenommen hatte. Es ging um den Bavarian Lakeside , das Gegenstück zur Brigantia Lakeside Edition, sowie die Lake Connection. Alles Abfüllungen aus der Kooperation zwischen Sylrs und Brigantia. Leider waren die Whiskys nicht im Messeportfolio, also bleib dieser Wunsch unerfüllt. Zwischenzeitlich habe ich mir ein Tasting-Set bei Slyrs beschafft, das alle Abfüllungen aus dieser Kooperation beinhaltet. Dazu gibt es am 13. Dezember auch ein Online-Tasting.

Der nächste Stopp war der große Schlumberger-Stand. Auch hier hatte ich mir einen bestimmten Whisky gezielt zum Probieren ausgesucht. Hier war es der neue Mac-Talla Cluain, eine Sonderabfüllung für Deutschland aus der Flavourscapes Serie. Diese war auch tatsächlich zum Probieren verfügbar. Letzten Endes lief es darauf hinaus, dass ich mir davon eine Flasche mitgenommen habe. Er scheint mich überzeugt zu haben.

Bei meiner Wanderung durch die Halle bin ich dann an einer Flasche Port Charlotte hängen geblieben. Der PMC:01 mit Pomerol Wein Finish hat mir noch in meiner PC Wein-Finish Sammlung. Daher durfte nach eine kurzen Probe auch eine Flasche davon zu den Messesouvenirs.

Auch ein Besuch bei Sandra Winters aka leckere Whiskeys von Michter's war angesagt. Hat sie mir doch im Vorjahr das Highlight meines Messebesuchs beschert, den 10-jährigen Single Barrel Rye (meinen Whisky des Monats 10/2023). Dieses Jahr habe ich dessen 'Bruder' probiert, den 10-jährigen Single Barrel Bourbon, auch sehr lecker, aber genauso kostenintensiv, deshalb gab es davon erst mal keine Flasche. Eine Probe vom Woodford Reserve Double Oaked durfte dafür mitkommen. Davon steht schon eine Flasche in meiner Sammlung. Es könnte also sein, dass es dazu demnächst ein paar Quick-Notes gibt.

Nach  einem kurzen Zwischenstopp bei Sansibar, wo es einen 30-jährigen North British zu verkosten gab, bin ich am Stand von Cask Hound gelandet. Somit habe ich Tilo Schnabel persönlich kennengelernt und bei der Gelegenheit auch ein paar seiner Abfüllungen, wozu ich bisher noch nicht das Vergnügen hatte. 

 

Cask Hound war dann auch meine letzte Station auf der Messe. Danach ging es noch zum Abendessen und ins Hotel. Dieser Messesonntag war wieder sehr interessant, lecker und erfolgreich. Ich freue mich schon wieder auf das nächste Jahr.

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