Messesplitter - Karlsruher Whiskeymesse 2026

(enthält nicht-bezahlte Werbung aufgrund Produktpräsentation)

Letztes Jahr, Anfang April, gab es die erste Ausgabe der Karlsruher Whiskymesse. Leider war ich damals bereits anderweitig verplant.

Dieses Jahr wurde am 17. und 18. April die 2. Karlsruher Whiskymesse veranstaltet und ich hatte mir den Samstag als Messetag ausgewählt. Meine Anreise mit dem ÖPNV nahm von Haustür zu Haustür doch ganze zweieinhalb Stunden in Anspruch, war aber insgesamt angenehm entspannt. Angekündigt waren, je nachdem wo man nachgeschaut hat, zwischen 25 und 30 Aussteller. Darunter  sehr interessante Namen wie z.B. das Brühler Whiskyhaus, The Caskhound, Whisky Jason, MyBar, My Whisky Sky… (die vollständige offizielle Ausstellerliste hänge ich wieder unten an). 

Veranstaltungsort war das Badisch Brauhaus. Eine Kombination aus Gaststätte und Brauerei in der Innenstadt von Karlsruhe. Von außen recht schmal und unscheinbar. Ich musste zweimal hinschauen, um einen Hinweis zu finden, dass dort gerade eine Whiskymesse stattfindet. Nach dem Eintreten hatte man zuerst die Gastronomie im Blick. Den Empfangstresen mit den Gläsern und der Kartenkontrolle habe ich erst auf den zweiten Blick gesehen. 

Nachdem ich mit dem nötigen Werkzeug (in Form des Glases) ausgestattet war, machte ich mich auf die Suche nach den Spuren des Whiskys. Fündig wurde ich als erstes an der Rückseite der Gastronomie. Hier im 'Hopfengarten (Ebene 3)' waren die ersten Stände zu finden. Meinen Einstiegs-Dram habe ich mir allerdings eine Halbetage höher, auf Ebene 4 im Raum 'Weinbrenner' einschenken lassen. Gregor Haslinger (Whisky Spirits) hat immer eine schöne Auswahl alter Whiskys am Stand. Meine Wahl fiel auf einen Langs Supreme.

Auf diese Weise frisch gestärkt habe ich mich auf den weiteren Rundgang gemacht, um mir wie immer einen Überblick zu verschaffen (was in diesem Fall, mit den vielen Ebenen durchaus hilfreich war). Etwas ins Glas gab es dann wieder bei David Gran. Er hatte neue Abfüllungen dabei, die probiert werden wollten. Dabei konnte der Burning Cowshed seine Herkunft in keinster Weise verbergen. Das Experiment No. XIV mit seinem Negroni-Finish war etwas ganz Außergewöhnliches. Deshalb durfte davon auch eine Flasche mit nach Hause. Bei Whisky Jason gab es einen Chicken Cock Small Batch Bourbon, eine Marke, von der ich bislang noch nichts gehört hatte. Außerdem habe ich noch einen Rye von Wilderness Trail probiert, bei dem Jason seine Hände im Spiel hatte: well selected!

Mein erstes besonderes Highlight im Glas bekam ich bei My Whisky Sky. Von Peter Bockhoff ließ ich mir einen Dram des 31 Jahre alten Rosebank einschenken. Das nächste Highlight gab es beim Brühler Whiskyhaus. Nachdem ich die drei neuen Smuggler's Editions probiert (und als 10 cl eingetütet) hatte, ließ ich mir einen 31 Jahre alten Tactical (sprich Talisker) aus der Old Malt Cask Serie von (damals noch) Douglas Laing einschenken; ein absoluter Traum und ein wirklich würdiger Abschluss des Messetages.

Mein Fazit zur Messe: Eine schöne Messe mit sehr interessanten Ausstellern. Für meinen persönlichen Geschmack ein wenig zu verwinkelt und teilweise etwas eng und trubelig. Könnte sein, dass sich diese Messe bei mir etabliert.

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