Quick-Notes - Glendronach 18 Jahre Allardice

Der Glendronach 18 gehört zur Core-Range der Destillerie. Nachdem der 15er kürzlich wieder auf den Markt kam, ist der 18er rein rechnerisch der Nächste, der etwas rarer werden könnte. Bleibt zu hoffen, dass er preislich nicht unbedingt die selbe Entwicklung nimmt, wie der 15er. Derzeit sind die Preise mit ca. 75 - 80 € noch im Rahmen (wenn auch schon ca. 20% höher, als vor 2 Jahren). Benannt ist der Whisky nach dem Gründer der Destillerie James Allardice. Er reifte in spanischen Oloroso-Fässern und wurde nicht kühlfiltriert und ungefärbt mit 46% abgefüllt.

 

46 % Vol. - Oloroso Sherry Casks - nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert

Farbe: Mahagoni.

 

Aroma: Früchtebrot mit Rosinen und Feigen. Haselnüsse und Maronen. Feuchtes Holz. Dazu Gewürze, etwas Kardamom und ein wenig Piment. Eine Spur Orangenschale kommt und ein wenig Kaffee. Recht voll und tiefgründig. Eine wunderbare Süße.

 

Geschmack: Süße Rosinen, Malzzucker und dunkle Fruchtcreme. Dazu würzige Noten, trockenes Holz, Tabak und dezentes Leder. Leicht bittere Anklänge. Die Textur ist cremig, der Effekt wärmend durch eine recht verhaltene, durchaus angenehme Schärfe.

 

Abgang: Lang und malzig süß. Zugleich würzig und wärmend.

 

Fazit: Es ist schon eine Weile her, dass ich den 15er Revival im Glas hatte, aber soweit ich mich erinnere, war er mir ein bisschen lieber als dieser. Nichts desto trotz ist der 18er Allardice ein hammermäßiger Tropfen und auch preislich noch absolut in Ordnung.

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