(enthält nicht-bezahlte Werbung aufgrund Produktpräsentation)
Ab 1996 brachte Glenfarclas eine Serie lang gereifter Whiskys auf den Markt, die berühmten Personen der schottischen Geschichte gewidmet war. Die erste Ausgabe war Charles Edward Stuart (Bonnie Prince Charlie) gewidmet. Die Edition N°14, um die es hier geht, ehrt König Macbeth (1005–1057). Für die Abfüllung wurden vier Fässer verwendet:
Fass-Nr. 7034 - 29.06.1990 / Fass-Nr. 7415 - 07.09.1990 / Fass-Nr. 8116 - 26.09.1990 / Fass-Nr. 9476 - 31.10.1990
Die 1.200 Flaschen der Ausgabe wurden mit 46 % Vol. im Dezember 2010 abgefüllt.
46 % Vol. - Single Malt Scotch Whisky - Sherry Cask - 1990-2010, 20 Jahre - 1.200 Flaschen, Fassnummern 7034, 7415, 8116, 9476 - gefärbt (k.A.), kühlgefiltert (k.A.)
Auge: Die kräftige, dunkle Mahagonifarbe dürfte vermutlich rein vom Fass stammen. Es ist diesbezüglich nichts auf dem Etikett oder der Verpackung vermerkt. Die Bewegung beim Schwenken wirkt nicht sehr schwer. Am Glas bleibt ein feiner Film zurück, aus dem sich zahlreiche, feine Schlieren lösen.
Nase: Schon beim Einschenken kommen mir kräftige, schwere Noten entgegen. Eingelegte Rosinen, Datteln und Pflaumen. Aber auch ein paar frische Zitrusnoten von reifen Orangen sind zu finden. Langsam kommen Nussaromen durch, ein wenig trockenes Holz und Karamell. Immer mehr Aromen zeigen sich, allesamt sind kräftig, voll und dunkel.
Mund: Im Antritt zeigt sich eine dunkle Süße, aber direkt mit einem würzigen Unterton. Kurzzeitig kommt eine wärmende Schärfe dazu, die aber schnell wieder verschwindet. Wieder zeigen sich die eingelegten Rosinen, aber der Gesamteindruck ist deutlich würziger, als in der Nase. Das Mundgefühl ist cremig und voll.
Nachklang: Ein langer Nachklang, allerdings nicht ganz so lang, wie ich erwartet hatte. Vornehmlich würzig, mit süßem Hintergrund.
Fazit: Wirklich schön, mit Fülle und Tiefe. Die 20 Jahre sind durchaus spürbar. Die Sherry-Fässer haben recht harmonische Aromen hinterlassen. Er liefert weitestgehend das ab, was man erwarten kann. So wirklich königlich ist er aber dann doch nicht.


Kommentar schreiben