Quick-Notes - Glenmorangie Allta

(enthält nicht-bezahlte Werbung aufgrund Produktpräsentation)

Die neueste Kreation von Dr. Bill Lumsden und seinem Team ist der 'Allta'. Es ist die zehnte Ausgabe der jährlich aufgelegten Private Edition. Nach ausgebrannten Rotweinfässern (Milsean), Madeirafässern (Bacalta) und ehemaligen Rye-Fässern (Spios) in den letzten Jahren, gab es diesmal keine spezielle Nachreifung. In der aktuellen Ausgabe kam eine besondere Hefe zum Einsatz. Es handelt sich dabei um einen Wildhefestamm, der auf der brennereieigenen Cadboll-Hefe wächst. Daher ergibt sich auch der Name Allta (gälisch für 'wild').

Gereift wurde in 1st- und 2nd-Fill Ex-Bourbon-Fässern. Laut Beschreibung ist ein besonders cremiger, aromatischer Single-Malt mit fruchtigem Charakter. Er soll Zeugnis sein, für die Bedeutung der verwendeten Hefe bei der Entstehung eines Whiskys. Über das Alter des Brandes wird nichts gesagt.

 

51,2 % Vol. - 1st- u. 2nd-Fill Ex-Bourbon - nicht gefärbt(?), nicht kühlgefiltert 

Farbe: Dunkles Gold

 

Aroma: Kräftige, helle Fruchtnoten. Leicht gärig. Reife Banane, dazu etwas Hefeteig, leicht angebacken. Es gesellen sich noch Vanille und Birne dazu. Hintergründig finden sich noch dezente Ledertöne und Getreidenoten.

 

Geschmack: Leicht gärig-süßer und weicher Antritt, gefolgt von etwas pfeffriger Schärfe. Dann kommen noch die Birnen. Eine leicht holzige Bitternote kommt auf, macht dann aber einer hellen Honigsüße Platz. Etwas Wasser lässt die Frucht deutlicher werden und bringt zusätzlich Getreidenoten zum Vorschein.

 

Abgang: Maximal mittellanger Abgang. Die Schärfe hält sich eine Weile. Übrig bleibt eine Süße und leichte Bitterttöne.

 

Fazit: Ein ausgesprochen ungewöhnlicher Whisky. Keine leichte Kost. Derartige Aromenkombinationen hatte ich bisher noch nicht. Durchaus gelungene Abfüllung.

(Whiskybase; Homepage)

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